Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder wird mit wundervollen Ausblicken belohnt

Für viele der Teilnehmer war die Nacht bereits um 4 Uhr und damit noch vor dem Morgengrauen zu Ende, das erste Frühstück bestand nur aus einer Tasse Kaffee – und immer wieder stellte man sich die Frage, warum man sich das alles nur antut.

Doch bereits auf der Fahrt zum Golfplatz wurde die Antwort gegeben und das frühe Engagement belohnt. Ein typischer Sommermorgen – mit der verbundenen Ruhe – sorgte für die notwendige Gelassenheit und Dankbarkeit, sich für dieses Turnier angemeldet zu haben. Auch eine rot aufgehende Sonne ließ es sich – pünktlich zum Abschlag um 5.30 Uhr – nicht nehmen, das Spielgeschehen mit wärmenden Strahlen auf den Bahnen zu verfolgen.

Unser Clubmitglied Thomas Schmidt überwachte als Erster auf dem Gelände mit seiner Laterne das Spielgeschehen. Die Spieler waren von der Atmosphäre und dem Anblick des Golfplatzes, der bestens von den Greenkeepern vorbereitet war, zu dieser ungewohnten frühen Stunde tief beeindruckt, so dass zahlreiche Turnierteilnehmer diese Eindrücke in ihrem Smartphone – was ja sonst eigentlich auf dem Golfplatz nichts zu suchen hat – erfassten, fotografierten und somit festhielten.

Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder wird mit Unterspielung belohnt

Trotz dieser frühen Uhrzeit und der willkommenen Ablenkung durch die Natur wurde zum Teil recht erfolgreich Golf gespielt: Jeder Dritte Teilnehmer (18 Spieler) konnte sein Handicap verbessern. Möglicherweise sollte man überlegen, nicht häufiger Turniere um diese Uhrzeit starten zu lassen.

Insgesamt kann dieser Turniertag, der sich über 4,5 Stunden erstreckte, als bewegend und wunderschön bezeichnet werden – dies wurde auch beim anschließenden Frühstück, zu dem der Clubgastronom Holger Mast eingeladen hat, deutlich. Selten gab es bei Turnieren Gelegenheit, mit Licht und Schatten der tiefstehenden Sonne und der grünen Natur, die gerade in den Tag startet, sich voller Demut und Dankbarkeit auf dem Course zu befinden, so eine Aussage eines frühaufstehenden Spielers.

Der frühe Vogel fängt den Wurm – aber nicht im Winter

Ein kleiner Wermutstropfen: Bei der nächsten Sonnenwendfeier wird es dieses Turnier nicht geben. Denn am 21. Dezember wird man es sicherlich nicht schaffen, 53 Spieler zum Angriff auf das Wintergrün überreden zu können. Also – ein Jahr Geduld. Aber in Geduld und Demut sind wir Golfer ja geschult.

Hier die Liste der erfolgreichsten frühen Vögel

Brutto Damen: 1. Elena Hagemeier (26 Stablefordpunkte)
Brutto Herren: 1. Andreas Friedrichs (34)

Netto Klasse A: 1. Carla Marie Dedores (39), Jonathan Wilde (38), Ludger Werminghaus (38)
Netto Klasse B: 1. Holger Langeneke (40), Michael Schleicher (39), Christa Marten (38)
Netto Klasse C: 1. Thomas Scholz (50), Christoph Busch (42), Gregor Schedlbauer (42)

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