Während die Coronapandemie auch weiterhin nachhaltigen Einfluss auf unser Golfleben ausübt – hoffentlich wird sich dies Mitte Februar ändern – sorgt jetzt auch noch das Wetter dafür, dass zurzeit wohl der beste Platz in einem warmen Zuhause – möglicherweise bei einer warmen Tasse Tee – ist.

Aber auch in dieser Zeit kann man sich seinem Lieblingshobby widmen – heute möchte ich Ihnen zwei Filme vorstellen, die aber – als Nebenwirkung – dafür sorgen, dass die Sehnsucht, endlich wieder spielen zu können und zu dürfen, noch größer wird.

Beide Filme sind bei den bekannten Streamingdiensten verfügbar, der zweite Film ist für Abonnenten bei Disney+ sogar kostenlos.

Film 1: Die Legende von Bagger Vance

Mit seinen Golfkünsten begeistert der junge Rannulph Junuh die Gesellschaft Savannahs und seine Verlobte Adele. Die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges werfen ihn aus der Bahn; nach seiner Rückkehr lebt er zurückgezogen, vertreibt sich die Zeit mit Kartenspiel und Trinken.

1931 will Adele den Golfplatz ihres verstorbenen Vaters vor dem Konkurs retten und setzt ein Golfturnier an, in dem Junuh gegen die zwei besten Golfspieler der Zeit antreten soll. Nach langem Zögern willigt er ein. Mit Hilfe des Caddies Bagger Vance findet er nicht nur zu seinem Spiel, sondern auch zu sich zurück.

Nach dem Roman von Steven Pressfield, der sich an der hinduistischen Mythologie orientiert, schildert Robert Redford den Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit, denen der Mensch sich stellen muss, will er sich nicht verlieren.

Der Film, der vorwiegend auf dem Golfplatz spielt, ist eine Suche nach der Wahrheit über sich selbst, eine Reflexion über das Leben als großes Spiel, das man nicht gewinnen, sondern nur spielen kann.

 

Film 2: Das größte Spiel seines Lebens

Dieser Film beruht auf einer wahren Geschichte aus dem Jahr 1913. Francis Ouimet arbeitet als Caddie auf einem Golfplatz. Zu dieser Zeit ist es den Caddies nicht erlaubt, auf dem Platz zu spielen. Eines Tages gibt es allerding eine Einladung eines Mitglieds, die ihm erlaubt, eine Runde auf dem Golfplatz zu spielen. Auf dieser Runde liefert er ein gutes Ergebnis, was sich schnell im Club rumspricht.

Mit der Hilfe des Mitglieds und dem Caddiemaster bekommt Francis die Erlaubnis beim US-Amateur, den Amateurmeisterschaften, bei denen man sich auch für die US Open qualifizieren kann, mitzuspielen. 50 Dollar kostet die Startgebühr bei den Amateurmeisterschaften. Da Francis das Geld nicht hat, muss er es sich bei seinem Vater leihen, der ihn vor ein Ultimatum stellt. Schafft Francis es nicht, sich zu den US Open zu qualifizieren, muss er mit dem Golfsport aufhören. An der 18. Spielbahn verschiebt er aus Nervosität einen 1-Meter-Putt mit dem er sich für die US Open qualifiziert hätte. Daraufhin muss er mit dem Sport aufhören.

Ein Offizieller der US Open sucht ihn auf seiner Arbeit auf und lädt ihn ein, beim Turnier mitzuspielen. Obwohl er seinem Vater versprochen hat, kein Golf mehr zu spielen, nimmt er am Turnier teil. Mit großer Willenskraft, seinen Fähigkeiten im Golf und seinem zehnjährigen Caddie, den er kurz vor Beginn des Turniers aus der Not heraus engagiert, tritt Ouimet im Finale gegen den Weltmeister Harry Vardon an. Bekommt er seine Nerven in der Finalrunde in den Griff?

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